Google Browser
Es war also doch kein Gerücht – Google hat einen eigenen Browser entwickelt: Google Chrome .
Ein toller Coup ist Philipp Lensen geglückt, der weltweit als erster eine Kopie des Comics zum neuen Browser in der Post hatte – und diesen umgehend onlinestellte. Der Comic selbst ist von niemand geringerem als Scott McCloud (“Understanding Comics”), und schlicht grossartig.
Der Browser setzt zum Angriff auf Windows an, defacto ein Betriebssystem für die rich-media Javascript Anwendungen der Gegenwart und der nahen Zukunft.
Es gibt ein Eingabefeld, das Suchfenster und Adresszeile vereint (die “Omnibox”), die Tabs sind zentrales Steuerelement und ganz oben angeordnet (und im Hintergrund jeweils mit einem eigenen Prozess versehen), der Vollbildmodus wird seinem Namen gerecht, der Browser soll schnell + stabil sein, etc, etc…
Wenn er so gut ist, wie im Comic beschrieben, dann wird der Browserkrieg von annodazumal verblassen – es wird um den microsoftfreien Rechner durch die Autorität von Google gehen.
ps: Und das wenige Tage, nachdem die Mozilla Foundation eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit Big G bekanntgegeben hatte (über Google Werbeeinnahmen finanziert sich das Mozilla Projekt zu 85%, Stand 2006).
Abgelegt unter: search in the times of google Long live the browser |
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Der Browser hat auch bereits jetzt schon einen bemerkenswerten Marktanteil für diese kurze Zeit. Ich werde aber vorerst noch bei meinem Firefox bleiben, da auch die verfügbaren Plugins für mich eine entscheidende Rolle spielen.
Google Chrome wird seinen weg machen,
Naja, ich glaube eher, dass die Leute anfangs den neuen Browser testenwollen, und deshalb solche hohen Nutzer-Zahlen zusammenkommen. Wer einen wirklich komfortablen Browser will, kommt halt nicht am Firefox bzw. Opera vorbei!